Zuhause-Jungschar
in der Woche vom 29.04. bis 05.05.2020

Anleitung zur Jungscharstunde 29. April bis 5. Mai 2020

Lieder zum Aufwärmen und Durchschütteln:

Das Lied über mich https://youtu.be/5XiZRt_Pxqw

Du bist immer bei mir https://youtu.be/RY8WzKwujIg

Die anderen Jungschar-Hits gibt’s weiterhin hier zu hören:

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Kurzes Halli Hallo!

Hallo zusammen!

Hey, wie geht es dir? Heute bekommst du wieder eine neue Folge der Zuhause-Jungschar. Jetzt sind wir schon eine ganze Weile mit Josef unterwegs. Am Anfang unserer Geschichte war Josef 17 Jahre alt. Mittlerweile sind 13 Jahre vergangen, nun ist er 30. Ich finde seine Geschichte sehr faszinierend. Und besonders letzte Woche ist mir nochmal ganz neu bewusst geworden, dass Josef ja irgendwie auch immer wieder in Quarantäne musste. Gut, bei ihm hieß die Quarantäne erstmal Sklavesein und dann Gefängnis. Aber immer wieder hat sein Leben eine Vollbremsung gemacht. Besonders als Sklave und dann natürlich auch im Gefängnis konnte er nicht frei entscheiden, was er machen wollte oder wohin er gehen wollte. Er war da sehr eingeschränkt. Irgendwie cool zu sehen, dass er nicht verzweifelt.

Immer wieder erlebt er verrückte Sachen, und wie im Fahrstuhl geht es in seinem Leben mal nach oben und mal rauscht er komplett ab in den Keller. Aber alle Umstände können ihn nichts anhaben, denn er ist sich ganz sicher: Gott ist an seiner Seite. Dieses Auf und Ab nutzt er, um an seinem Charakter zu arbeiten und immer wieder Gott zu vertrauen.

Das finde ich stark, und das will ich mir auch gerade jetzt zum Vorbild nehmen, wo ich auch das Gefühl habe, mein Leben bekommt eine Vollbremsung und Dinge, die noch vor ein paar Wochen normal waren, sind nicht mehr möglich. Falls du neu dabei bist, kannst du hier nochmal die vorigen Teile genauer anhören…

Teil 1 unserer Zuhause-Jungschar.

Teil 2 unserer Zuhause-Jungschar.

Teil 3 unserer Zuhause-Jungschar.

Teil 4 unserer Zuhause-Jungschar.

Teil 5 unserer Zuhause-Jungschar.

In der letzten Folge ist Josefs Lebens-Aufzug bis ganz nach oben gefahren 😊 Josef konnte als einziger die Träume des Pharaos deuten und wurde zu seinem Stellvertreter ernannt. Was für ein Aufstieg. Er ist ein weiser Mann geworden unser kleiner Draufgänger. Josef bekommt vom Pharao einen neuen Namen und gründet eine Familie. Er trifft in Abhängigkeit zu Gott wichtige Entscheidungen und rettet ein ganzes Volk vor dem Hungertod. Das hat sogar Auswirkungen auf seine Familie in Kanaan. Aber dazu später mehr…

Lösungen aus der 5. Zuhause-Jungschar:

So, und hier kommt die Auflösung der letzten Jungscharfragen. Hast du es gewusst?…

  1. Wer wusste, was die Träume bedeuten?

Na klar, Josef wusste es, weil Gott es ihm erklärt hatte.

  1. Wie groß war der Anteil, den die Ägypter von ihrer guten Ernte abgeben sollten?

Die Ägypter sollten in den kommenden guten Jahren den fünften Teil der Ernte als Abgabe erheben. Das entspricht 20 %

  1. Was macht man mit einem Siegelring?

Heißer Wachs wurde auf ein Dokument geträufelt und wie bei einem Stempel drückte der Träger des Ringes seinen Ring in den Wachs. Dies war der Beweis, dass was in dem Dokument steht auch befolgt werden musste. Josef durfte nun befehlen, was die Ägypter tun mussten. Dafür gab der Pharao ihm den Siegelring. Er bekam dadurch Autorität und Macht. Übrigens hatten die Ägypter wohl Skarabäuskäfer auf ihrem Siegelring.

 

Der Text: 1. Mose 41, 53 – 1. Mose 42, 38

Josefs Brüder reisen nach Ägypten

53 Als die sieben reichen Jahre vorüber waren, 54 brachen die Hungerjahre an, genau wie Josef es vorausgesagt hatte. In allen Ländern rings um Ägypten herrschte Hungersnot, nur in Ägypten gab es Vorräte.  55 Aber auch dort hungerten die Menschen und verlangten vom Pharao Brot. Da ließ der Pharao im ganzen Land verkünden: »Wenn ihr Brot wollt, dann wendet euch an Josef und tut, was er euch sagt.«  56 Die Not wurde immer drückender. Josef ließ alle Kornspeicher öffnen und verkaufte den Ägyptern Getreide. Denn die Hungersnot war drückend im ganzen Land und ebenso in allen anderen Ländern.  57 Deshalb kamen Leute aus aller Welt nach Ägypten zu Josef, um Getreide zu kaufen; denn überall herrschte Hungersnot.

1 Als Jakob erfuhr, dass es in Ägypten Getreide zu kaufen gab, sagte er zu seinen Söhnen: »Was steht ihr da und schaut einander an?  2 Ich habe gehört, dass es in Ägypten Getreide gibt. Reist hin und kauft uns welches, sonst werden wir noch verhungern!«  3 Da reisten die zehn Brüder Josefs nach Ägypten, 4 nur Benjamin, den zweiten Sohn Rahels, behielt sein Vater zu Hause. Denn er dachte: »Es könnte ihm unterwegs etwas zustoßen!«  5 Weil im Land Kanaan Hungersnot herrschte, zogen viele den gleichen Weg. Mit ihnen kamen die Söhne Jakobs nach Ägypten.

Die Brüder erkennen Josef nicht 

6 Josef war der Machthaber im Land; wer Getreide kaufen wollte, musste zu ihm gehen. Als nun seine Brüder hereinkamen und sich vor ihm zu Boden warfen, 7 erkannte er sie sofort. Er ließ sich aber nichts anmerken und behandelte sie wie Fremde. »Woher kommt ihr?«, fragte er sie streng. »Wir kommen aus dem Land Kanaan«, antworteten sie, »wir möchten Getreide kaufen.«  8 Die Brüder erkannten Josef nicht, aber er wusste genau Bescheid.  9 Er musste daran denken, was er einst in seiner Jugend von ihnen geträumt hatte, und er fuhr sie an: »Spione seid ihr! Ihr wollt erkunden, wo das Land ungeschützt ist.«  10 »Nein, nein, Herr!«, riefen sie. »Wir sind nur hierhergekommen, um Getreide zu kaufen.  11 Wir alle sind Söhne eines Vaters, ehrliche Leute! Wir sind keine Spione!«  12 Aber Josef blieb hart: »Das ist nicht wahr«, sagte er, »ihr wollt erkunden, wo das Land ungeschützt ist.«  13 Sie verteidigten sich: »Wir sind zwölf Brüder, deine ergebenen Diener, Söhne eines Mannes im Land Kanaan. Der Jüngste blieb bei unserem Vater, und einer ist tot.«  14 Doch Josef sagte: »Ich bleibe dabei: Ihr seid Spione!  15 Ich werde eure Behauptung prüfen: Euer jüngster Bruder muss her; sonst kommt ihr nie mehr nach Hause. Das schwöre ich beim Pharao!  16 Einer von euch soll euren Bruder holen; ihr anderen bleibt solange gefangen. Dann wird man sehen, ob ihr die Wahrheit gesagt habt. Aber beim Pharao: Ihr seid ja doch Spione!«  17 Josef ließ sie für drei Tage ins Gefängnis bringen.  18 Am dritten Tag sagte er zu ihnen: »Tut, was ich euch sage, dann bleibt ihr am Leben. Auch ich ehre Gott.  19 Wenn ihr wirklich ehrliche Leute seid, dann lasst mir einen von euch als Geisel im Gefängnis zurück. Ihr anderen zieht nach Hause und bringt euren hungernden Familien Getreide.  20 Aber schafft mir euren jüngsten Bruder her! Dann will ich euch glauben und ihr müsst nicht sterben.« Die Brüder waren einverstanden.  21 Sie sagten zueinander: »Das ist die Strafe für das, was wir unserem Bruder angetan haben. Seine Todesangst ließ uns ungerührt. Er flehte uns um Erbarmen an, aber wir hörten nicht darauf. Dafür müssen wir nun selbst solche Angst ausstehen.«  22 Ruben erinnerte die anderen: »Ihr wolltet ja nicht hören, als ich zu euch sagte: ›Vergreift euch nicht an dem Jungen!‹ Jetzt werden wir für seinen Tod zur Rechenschaft gezogen!«  23 Weil Josef sich mit ihnen durch einen Dolmetscher verständigte, ahnten sie nicht, dass er alles verstand.  24 Die Tränen kamen ihm und er musste sich abwenden. Als er wieder sprechen konnte, ließ er Simeon festnehmen und vor ihren Augen fesseln.  25 Dann befahl er seinen Leuten, die Säcke der Brüder mit Getreide zu füllen und jedem das Geld, mit dem er bezahlt hatte, wieder oben in den Sack zu legen. Er ließ ihnen auch noch Verpflegung für die Reise mitgeben. Als das Geschehen war, 26 luden die Brüder ihre Säcke auf die Esel und machten sich auf den Heimweg.

Heimkehr und Sorgen 

 27 Am Abend öffnete einer von ihnen in der Herberge seinen Sack, um seinen Esel zu füttern. Da sah er obenauf sein Geld liegen.  28 »Mein Geld ist zurückgekommen!«, berichtete er seinen Brüdern. »Hier ist es, in meinem Sack!« Sie erschraken. Ganz niedergeschlagen sahen sie einander an und sagten: »Warum hat Gott uns das angetan?«  29 Als sie zu ihrem Vater Jakob nach Kanaan kamen, berichteten sie ihm alles, was sie erlebt hatten.  30 »Der Mann, der in Ägypten die Macht hat, empfing uns sehr ungnädig«, erzählten sie. »Wir seien Spione, sagte er.  31 Wir wehrten uns und sagten: ›Wir sind ehrliche Leute und keine Spione, 32 zwölf Brüder sind wir; einer von uns ist tot, und der Jüngste ist bei unserem Vater im Land Kanaan geblieben.‹  33 Da sagte er: ›Ich werde sehen, ob ihr ehrliche Leute seid. Einer von euch bleibt hier bei mir; ihr anderen nehmt Getreide, damit eure Familien nicht hungern müssen, und zieht nach Hause.  34 Aber schafft mir euren jüngsten Bruder her! Daran werde ich erkennen, dass ihr keine Spione seid, sondern ehrliche Leute. Dann gebe ich auch euren anderen Bruder wieder frei und ihr dürft euch ungehindert im Land bewegen.‹«  35 Als sie die Säcke leeren wollten, fand jeder seinen Geldbeutel oben im Sack. Jakob stand dabei, und alle erschraken.  36 Ihr Vater Jakob sagte: »Ihr raubt mir meine Kinder! Josef ist weg, Simeon ist weg, und jetzt wollt ihr mir auch noch Benjamin nehmen. Nichts bleibt mir erspart!«  37 Da sagte Ruben zu seinem Vater: »Wenn ich Benjamin nicht gesund zurückbringe, darfst du dafür meine beiden Söhne töten. Vertraue ihn mir an! Ich bringe ihn dir bestimmt wieder zurück.«  38 Aber Jakob sagte: »Mein Sohn Benjamin wird nicht mit euch gehen! Sein Bruder Josef ist tot, er ist der Letzte von den Söhnen Rahels. Ich bin ein alter Mann; wenn ihm unterwegs etwas zustößt – der Kummer würde mich ins Grab bringen!«

(aus: Gute Nachricht Bibel, revidierte Fassung, durchgesehene Ausgabe, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten.)

Und auf einmal stehen sie vor ihm und verbeugen sich. Seine Brüder. Die ihm – Josef – das alles eingebrockt hatten. Die ihn nach Ägypten, in ein anderes Land mit fremder Sprache verkauft hatten. Wo er sich sicher sehr einsam gefühlt hat. Wo er als Sklave arbeiten musste. Wo er jahrelang unschuldig im Gefängnis gesessen hat. Wie gut hätte er es zuhause bei seinem Vater gehabt, wenn die ihm das nicht angetan hätten.

Und jetzt stehen sie vor ihm. Gebückt und eingeschüchtert. Und Josef war mittlerweile der zweitmächtigste Mann in ganz Ägypten geworden. Die Brüder erkennen ihn nach all den Jahren noch nicht einmal wieder. Aber Josef hat sofort gewusst, wer das ist. Er könnte jetzt mit ihnen machen, was er nur wollte. Was er wohl in diesem Augenblick denkt? Was würdest du denken?

Aber mal der Reihe nach. Wie gesagt, seine Brüder hatten Josef nach Ägypten verkauft. Weil er der Lieblingssohn vom Vater war. Und dann noch so komische Träume hatte. In einem, zum Beispiel, haben sich bei der Arbeit auf dem Feld alle zusammengebundenen Getreidebüschel der Brüder vor seinem Getreidebüschel verbeugt. Dafür hatten die Brüder Josef gehasst.

Als dann in Ägypten der Pharao komische Träume hatte, wusste Josef, was sie bedeuteten: Es wird eine Hungersnot kommen. Eine Zeit, in der zu wenig Essen für die Leute im Land da sein wird. Eine schlimme Zeit, in der alles ganz anders läuft als sonst. Vielleicht ein bisschen so wie während Corona. Der Pharao gab Josef den Auftrag, das Land gut darauf vorzubereiten. Und als die Hungersnot dann losging, hatte Josef riesige Lagerhäuser voll Getreide sammeln lassen. So, dass Ägypten gut versorgt war. Und sogar Leute aus anderen Ländern kamen, um bei Josef Getreide zum Brotbacken zu kaufen.

Und jetzt sind seine Brüder gekommen und bitten ihn um Getreide. Und – sie verbeugen sich vor ihm, wie es damals vor einem mächtigen Mann gemacht hat. Wie in Josefs Traum. Getreide und eine Verbeugung… fällt dir etwas auf?

Ich bin mir sicher, dass Gott ihm diesen Traum damals geschickt hatte. Weil er wusste, was alles passieren wird. Gott ist nämlich der, der von Anfang bis Ende alles weiß. Der immer da ist, und alles in der Hand hat. Auch wenn er nicht alles so regelt, wie wir es uns wünschen würden. Ich will auch nicht sagen, dass Gott gemacht hat, dass seine Brüder so böse zu ihm waren. Aber bei Josef hat Gott alles gut werden lassen.

Weil alles so gekommen war, hat Josef jetzt die Chance, seine Familie zu retten. Erstmal hat er den Brüdern ja Getreide mitgegeben. Aber wie es weitergeht…? Das werdet ihr in der nächsten Zuhause-Jungschar hören.

 

 

Lernvers

 

 

(Die Bibel: Hoffnung für Alle® (Hope for All)© 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®)

Gebet

Jesus,

danke, dass du da bist. Dass du schon immer da warst und immer da sein wirst. Danke, dass du alles weißt und alles kennst. Danke, dass du stärker bist als alles, was Menschen sich gegenseitig antun. Danke, dass du stärker bist als alle Krankheiten. Danke, dass du der Herr, der Bestimmer über alles bist.

Die Geschichte von Josef gibt uns wieder Hoffnung, dass du am Ende alles gut werden lässt. Auch wenn es zwischendurch gar nicht danach aussieht. Lass du doch auch bitte in unserem Land alles gut ausgehen. Pass bitte auf unsere Familien auf. Hilf unseren Politikern, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Und schenke uns bitte eine gute und gesegnete Woche.

Amen

Fragen zur Geschichte:

Und hier kommen die neuen Jungscharfragen! Viel Spaß beim Herausfinden der Antworten!

  1. Wie viele Brüder von Josef kamen zu ihm, um Getreide zu kaufen?
  2. Mit welchem Verkehrsmittel waren sie unterwegs?
  3. Was haben der erste und der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet mit dem Lernvers zu tun?

Aktion

Vorschlag 1

Vorschlag 1 Knobelaufgaben von Doro
Die Lösung bekommt ihr nächste Woche…

 

Vorschlag 2

Rezept zum Nachbacken von Malena aus der Großen Mädchenjungschar: Igelkuchen

Vorschlag 3

Fußball Trainingsparcour von Matthias und Silas (Video)

Vorschlag 4

Bunte Bilder von Kindern für Kinder in der Ukraine
Von Steffi von Brücke der Hoffnung und Elina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was gibt es sonst noch so…

Unter dieser Rubrik machen wir euch noch ein paar Vorschläge, was gegen Langeweile helfen könnte, interessante Internetseiten, Buch- und Hörbuchvorschläge. Außerdem machen wir euch aufmerksam auf kleine Läden hier aus Rechtenbach und erklären euch wie ihr bei ihnen trotz Corona einkaufen könnt.

 

Internetseiten, die ein paar coole Ideen gegen Langeweile haben…

http://jungschar-wittgenstein.de

www.zuhauseumzehn.de

www.geschwisterloewenstein.de/

 

kidsTV mit Alex und Antje von WdL:

https://www.youtube.com/watch?v=_-2z73MdxAY

 

Online-Kindergottesdienst von CVJM und EG Ehringshausen

https://www.youtube.com/watch?v=BMu3hMXyMjw

Auflösung des Emoji-Rätsels der 5. Zuhause-Jungschar