Zuhause-Jungschar
in der Woche vom 24. bis 30.06.2020

Anleitung zur Jungscharstunde 24.-30. Juni 2020

Lieder zum Anhören und Mitsingen:

Du bist immer bei mir https://youtu.be/RY8WzKwujIg

Unser Vater https://www.youtube.com/watch?v=-gTcSc_sJng

Und noch mehr Jungschar-Hits gibt’s hier zu hören:

Spotify Playlist für Zuhause-JungscharApple Music Playlist für Zuhause-Jungschar

Kurzes Halli Hallo!

Kurzes Halli Hallo!

Boah, ist das ein Mistwetter. Es ist stürmt, es gießt wie aus Kübeln und die Wellen sind richtig hoch! So ein Wetter habe ich auf meinen Jungschar-Kanutouren öfter mal erlebt. Einmal waren wir auf einem See und die Wellen waren so hoch, dass die Kanus von der ersten Welle angehoben wurden, auf die zweite Welle draufgekracht sind und mit der Spitze durch die dritte Welle durchgefahren sind. Den ganzen Tag lang. Und einmal gab es ein richtig dolles Gewitter. Innerhalb von einer halben Stunde sind aus winzigen Wölkchen riesige schwarze Wolkenberge geworden und – rums hat es angefangen wie verrückt zu stürmen und zu regnen. Da waren wir zum Glück an Land. Aber von den 15 Zelten unserer Gruppe haben es nur 3 unbeschadet überstanden. Es hat so doll geregnet, dass das Wasser wie in einem Back über den Biwakplatz und durch die Zelte durchgelaufen ist. Die Zeltstangen sind zerbrochen, die Zeltplanen wurden weggeweht und manche waren zerrissen.

Das war ganz schön abenteuerlich.

Aber hallo erstmal! Schön, dass du wieder bei der Zuhause-Jungschar reinklickst!

Was war denn dein größtes Abendteuer?

Abenteuer sind … spannend, … etwas besonderes, … etwas das man noch nie erlebt hat und … gefährlich.

Die letzten Monate mit dem Drunter und Drüber durch Corona haben uns wieder mal gezeigt, dass eigentlich das ganze Leben ein Abenteuer ist. Eigentlich kann man nie genau wissen, was als nächstes kommt.

Auch das Leben mit Jesus ist ein Abenteuer. Weil Gott uns immer wieder überrascht, weil es spannend ist, mit ihm zu leben und oft auch ziemlich abenteuerlich, auf ihn zu hören.

Lass dich überraschen vom Abenteuer, das Paulus erlebt hat!

Lösungen aus der 13. Zuhause-Jungschar:

Bevor wir uns aber ins Abenteuer stürzen, kannst du überprüfen, ob du die Antworten auf die Fragen aus der letzten Woche gefunden hast. Weißt du noch? Da war Paulus in Athen…

 

  1. Was ist das größte Hobby der Menschen in Athen gewesen?

In der Geschichte hieß es, dass die Leute in Athen nichts anderes lieber mochten, als immer über das Allerneueste Bescheid zu wissen und es weiterzuerzählen.

 

  1. Was ist ein Philosoph?

Ein Philosoph ist ein Mensch, der viel über schwierige Fragen nachdenkt. Zum Beispiel darüber, was gut und was böse ist. Oder ob es Gott gibt oder nicht. Oder was eigentlich Wahrheit ist. Er versucht Antworten zu finden, aber die sind oft sehr kompliziert. In Athen gab es früher sehr viele Philosophen. Und einige sind – genau wie das, was sie sich überlegt haben – auch heute noch sehr berühmt.

 

  1. Wie fanden die Leute das, was Paulus ihnen über Jesus erzählt hat?

Die Antwort auf diese Frage war auch wieder in der Geschichte zu finden…

Die Leute fanden es sehr interessant, was Paulus ihnen über Jesus erzählte. Aber manche fanden es auch einfach nur zum Lachen. Ein paar haben aber angefangen, an Jesus zu glauben.

 

 

Heute sind wir zu Besuch in Malta.

Videos von der Kinderstundengäng

 

Link auf Youtube-Kanal: https://youtu.be/ipK3ZFXnIBw

Der Text:

Apostelgeschichte 27 und 28, 1-10

 

Paulus als Gefangener auf dem Weg nach Rom

1 Als unsere Abreise nach Italien beschlossen war, übergab man Paulus und einige andere Gefangene einem Hauptmann namens Julius aus einem syrischen Regiment, das den Ehrennamen ›Kaiserliches Regiment‹ trug. 2 Wir gingen an Bord eines Schiffes aus Adramyttion, das die Häfen an der Küste der Provinz Asien anlaufen sollte, und fuhren ab. Der Mazedonier Aristarch aus Thessalonich begleitete uns.  3 Am nächsten Tag erreichten wir Sidon. Julius war Paulus gegenüber sehr entgegenkommend und erlaubte ihm, seine Glaubensgenossen dort zu besuchen und sich bei ihnen zu erholen.  4 Als wir von dort weiterfuhren, hatten wir Gegenwind; darum segelten wir auf der Ostseite um Zypern herum.  5 Zilizien und Pamphylien ließen wir rechts liegen und erreichten schließlich Myra in Lyzien.  6 Dort fand der Hauptmann ein Schiff aus Alexandria, das nach Italien fuhr, und brachte uns an Bord.  7 Viele Tage lang machten wir nur wenig Fahrt und kamen mit Mühe bis auf die Höhe von Knidos. Dann zwang uns der Wind, den Kurs zu ändern. Wir hielten auf die Insel Kreta zu, umsegelten Kap Salmone  8 und erreichten mit knapper Not einen Ort, der Kaloi Limenes (Guthäfen) heißt, nicht weit von der Stadt Lasäa.

Paulus im Seesturm 

9 Wir hatten inzwischen viel Zeit verloren. Das Herbstfasten war vorbei und die Schifffahrt wurde gefährlich. Deshalb warnte Paulus seine Bewacher.  10 »Ich sehe voraus«, sagte er, »dass eine Weiterfahrt zu großen Schwierigkeiten führen wird. Sie bringt nicht nur Ladung und Schiff in Gefahr, sondern auch das Leben der Menschen an Bord.«  11 Aber der Hauptmann hörte mehr auf den Steuermann und den Kapitän als auf das, was Paulus sagte.  12 Außerdem war der Hafen zum Überwintern nicht sehr geeignet. So waren die meisten dafür, wieder in See zu stechen und zu versuchen, noch bis nach Phönix zu kommen. Dieser ebenfalls auf Kreta gelegene Hafen ist nach Westen hin offen und man konnte dort den Winter zubringen.  13 Als ein leichter Südwind einsetzte, nahmen die Seeleute es für ein günstiges Zeichen. Die Anker wurden gelichtet, und das Schiff segelte so dicht wie möglich an der Küste Kretas entlang.  14 Aber bald brach aus der Richtung der Insel ein Sturm los, der gefürchtete Nordost,  15 und riss das Schiff mit. Da es unmöglich war, Kurs zu halten, ließen wir uns einfach treiben.  16 Im Schutz der kleinen Insel Kauda war der Sturm etwas weniger heftig und wir konnten mit einiger Mühe das Beiboot einholen.  17 Danach legten die Seeleute zur Sicherung ein paar Taue fest um das ganze Schiff. Um nicht in die Große Syrte verschlagen zu werden, brachten sie den Treibanker aus und ließen das Schiff dahintreiben.  18 Der Sturm setzte dem Schiff stark zu, deshalb warf man am nächsten Tag einen Teil der Ladung ins Meer.  19 Am Tag darauf warfen die Seeleute eigenhändig die Schiffsausrüstung über Bord.  20 Tagelang zeigten sich weder Sonne noch Sterne am Himmel. Der Sturm ließ nicht nach, und so verloren wir am Ende jede Hoffnung auf Rettung.  21 Niemand wollte mehr etwas essen. Da erhob sich Paulus und sagte: »Ihr hättet auf meine Warnung hören und im Hafen bleiben sollen. Dann wäre uns dies erspart geblieben.  22 Doch jetzt bitte ich euch: Lasst den Mut nicht sinken! Alle werden am Leben bleiben, nur das Schiff geht verloren.  23 In der vergangenen Nacht erschien mir nämlich ein Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene,  24 und sagte zu mir: ›Hab keine Angst, Paulus! Du musst vor den Kaiser treten, und auch alle anderen, die mit dir auf dem Schiff sind, wird Gott deinetwegen retten.‹  25 Also seid mutig, Männer! Ich vertraue Gott, dass alles so kommen wird, wie er es zu mir gesagt hat.  26 Wir werden an einer Insel stranden.«  27 Wir trieben nun schon die vierzehnte Nacht im Sturm auf dem Mittelmeer. Gegen Mitternacht vermuteten die Seeleute Land in der Nähe.  28 Sie warfen ein Lot aus und kamen auf 37 Meter Wassertiefe. Etwas später waren es nur noch 28 Meter.  29 Sie fürchteten, auf ein Küstenriff aufzulaufen, darum warfen sie vom Heck vier Anker aus und wünschten sehnlichst den Tag herbei.  30 Aber noch in der Dunkelheit versuchten die Seeleute, das Schiff zu verlassen. Unter dem Vorwand, auch vom Bug aus Anker auswerfen zu wollen, brachten sie das Beiboot zu Wasser.  31 Doch Paulus warnte den Hauptmann und die Soldaten: »Wenn die Seeleute das Schiff verlassen, habt ihr keine Aussicht auf Rettung mehr.«  32 Da hieben die Soldaten die Taue durch und ließen das Beiboot davontreiben.  33 Noch bevor der Tag anbrach, forderte Paulus alle auf, doch etwas zu essen. »Ihr wartet nun schon vierzehn Tage auf Rettung«, sagte er, »und habt die ganze Zeit über nichts gegessen.  34 Ich bitte euch deshalb, esst etwas; das habt ihr nötig, wenn ihr überleben wollt. Niemand von euch wird auch nur ein Haar von seinem Kopf verlieren.«  35 Dann nahm Paulus ein Brot, sprach darüber vor allen ein Dankgebet, brach das Brot in Stücke und fing an zu essen.  36 Da bekamen sie alle wieder Mut und aßen ebenfalls.  37 Wir waren insgesamt 276 Leute auf dem Schiff.  38 Als alle satt waren, warfen sie die Getreideladung über Bord, um das Schiff zu erleichtern.

Schiffbruch 

39 Bei Tagesanbruch sahen die Seeleute eine Küste, die ihnen unbekannt war. Doch entdeckten sie eine Bucht mit einem flachen Strand und wollten versuchen, das Schiff dort auf Grund zu setzen.  40 Sie kappten die Ankertaue, ließen die Anker im Meer zurück und machten zugleich die Steuerruder klar. Dann hissten sie das Vordersegel, und als das Schiff im Wind wieder Fahrt machte, hielten sie auf die Küste zu.  41 Sie liefen jedoch auf eine Sandbank auf. Der Bug rammte sich so fest ein, dass das Schiff nicht wieder flottzumachen war, und das Hinterdeck zerbrach unter der Wucht der Wellen.  42 Da beschlossen die Soldaten, alle Gefangenen zu töten, damit keiner durch Schwimmen entkommen könne.  43 Aber der Hauptmann wollte Paulus retten und verhinderte es. Er befahl den Schwimmern, sie sollten als Erste über Bord springen und das Land zu erreichen suchen;  44 die Übrigen sollten sich Planken und anderen Wrackteilen anvertrauen. So kamen alle unversehrt an Land.

Auf der Insel Malta

1 Nach unserer Rettung erfuhren wir, dass die Insel Malta hieß.  2 Die Eingeborenen – keine Griechen – waren überaus freundlich zu uns. Sie machten ein offenes Feuer und holten uns alle dorthin; denn es hatte angefangen zu regnen und es war kalt.  3 Paulus raffte ein Bündel Reisig zusammen und warf es in die Flammen. Da schoss eine Schlange heraus und biss sich an seiner Hand fest; die Hitze hatte sie aufgescheucht.  4 Die Eingeborenen sahen die Schlange an seiner Hand und sagten: »Der Mann muss ein Mörder sein: Aus dem Meer hat er sich gerettet, aber jetzt fordert die Rachegöttin sein Leben.«  5 Doch Paulus schüttelte die Schlange ins Feuer und es geschah ihm nichts.  6 Die Leute warteten darauf, dass er langsam anschwellen oder plötzlich tot umfallen würde. Nachdem sie ihn aber eine Zeit lang beobachtet hatten und nichts dergleichen geschah, änderten sie ihre Meinung und sagten, er sei ein Gott.  7 In der Nähe der Stelle, an der wir uns befanden, hatte der Angesehenste unter den Leuten der Insel, Publius, seine Besitzungen. Er nahm uns freundlich auf und wir waren für drei Tage seine Gäste.  8 Sein Vater hatte die Ruhr und lag mit Fieber im Bett. Paulus ging zu ihm ins Zimmer, betete über ihm, legte ihm die Hände auf und machte ihn gesund.  9 Darauf kamen auch alle anderen Kranken der Insel und ließen sich heilen. 10 Sie überschütteten uns mit ehrenvollen Geschenken, und bei der Abfahrt brachten sie uns alles, was wir für die Reise brauchten.

(aus: Gute Nachricht Bibel, revidierte Fassung, durchgesehene Ausgabe, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten.)

So haben wir Paulus bisher kennengelernt: Er ist in ganz Europa unterwegs und erzählt den Juden und auch allen anderen von Jesus, dem Retter der Welt. Das finden nicht alle so toll. Auch das haben wir ja schon in der Geschichte mit Silas und ihm im Gefängnis gehört. Aber Paulus lässt sich nicht beirren. Nun ist es wieder so weit. Paulus wird von einigen wegen seines Glaubens angeklagt. In der Bibel steht, dass sie viele Anklagen vor Gericht vorbrachten, aber eigentlich nichts beweisen konnten. Paulus nutzt seine Chance und erzählt wieder von Jesus vor dem Richter und auch vor König Agrippa. Der findet nichts Schlimmes an ihm, allerdings hat sich Paulus bei seiner Rede darauf berufen, dass er Römer ist und somit ein Recht hat, sich vor dem Kaiser in Rom zu verteidigen. Dem wird stattgegeben, auch wenn man ihn eigentlich freilassen wollte. Und so ist Paulus auf dem Weg nach Rom. Mit dem Schiff.

Und auch hier kommt es, wie es kommen musste. Nichts geht glatt. Das Schiff gerät in einen tagelangen, schrecklichen Sturm. In der Bibel steht: „Tagelang zeigten sich weder Sonne noch Sterne am Himmel. Der Sturm ließ nicht nach, und so verloren wir am Ende jede Hoffnung auf Rettung.“ (Apostelgeschichte 27:20) Gut, alle scheinen die Hoffnung zu verlieren, alle außer Paulus. Er macht den anderen Mut. Naja, erstmal passiert jetzt kein Wunder und der Sturm hört auf. Ganz im Gegenteil, das Schiff läuft auf einer Sandbank auf, kracht auseinander und alle Mann – immerhin insgesamt 276 Leute- gehen über Bord. Alle, die nicht schwimmen können, klammern sich an Wrackteile. Und dann schaffen es alle!!! Bis ans Land. Aber wo sind sie jetzt eigentlich. Ah: Malta! Wo sind wir bitteschön, noch nie gehört. Malta, eine kleine Insel im Mittelmeer.

Nochmal kurz zurück, wo wollte Paulus eigentlich hin. Ach ja, nach Rom! Was soll er denn jetzt hier?

Kennst du das? Da machst du dir einen Plan, und am Ende kommt alles ganz anders? Vielleicht wolltet ihr in den Sommerferien irgendwo schön Urlaub machen und jetzt landet ihr bei Urlaub auf Balkonien, also zu Hause. Oder ihr wolltet eine schöne Klassenfahrt machen… alles abgesagt.

Ihr wisst ja schon, dass ich Paulus sehr beeindruckend finde. Da landet er mitten im Nirgendwo, aber jammern ist bei ihm nicht. Er nimmt, was er kriegen kann, aber nicht für sich, sondern in der Bibel steht, dass er dann eben den Menschen in Malta von Jesus erzählt hat, außerdem hat er Kranke geheilt und sich um sie gekümmert. In einer Predigt vor Kurzem habe ich gehört: Umarme Dein Malta. Okay, wie soll man eine Insel umarmen 😊 Das ist natürlich nur so ein Bild. Für mich bedeutet das, dass ich Gott vertrauen kann, auch wenn meine Pläne durchkreuzt werden. Und ehrlich, die wurden schon ganz schön oft durchkreuzt. Gott ist immer bei mir und egal wie die Umstände sind, lässt er mich nicht allein. Paulus wollte zwar nie nach Malta, aber er hat sich genau dort von Gott gebrauchen lassen. Paulus ist echt ein cooler Typ… Und Gott ist ein großartiger Gott!

Lernvers

 

(Die Bibel: Hoffnung für Alle® (Hope for All)© 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®)

Gebet

Hallo Jesus,

Danke, dass ich mit dir reden darf.  Danke, dass es in der Bibel so tolle Vorbilder gibt. Bitte hilf mir doch wie Paulus nicht gleich schlechte Laune zu bekommen, wenn Dinge anders kommen als ich sie plane. Hilf mir, dass ich dir auch dann vertrauen kann, dass du es immer gut mit mir meinst, auch wenn nicht alle meine Wünsche in Erfüllung gehen. In diesen letzten Wochen während Corona ist so vieles anders gelaufen, als normal und auch anders als ich es mir gewünscht habe. Danke, dass du trotzdem bei mir warst und bist.

Amen

Fragen zur Geschichte:

Hier habe ich ein paar neue Jungschar-Fragen an Dich:

  1. Wie heißt die Hauptstadt von Malta
  2. Welches Gerät nutzen Seefahrer zur Orientierung?
  3. Warum hat Paulus das Recht, seine Sache vor den Kaiser in Rom zu verteidigen?

 

Aktion

Vorschlag 1

… aufgewärmt habt ihr euch ja schon, oder?

Vorschlag 2

Rezept Möhren-Muffins

Vorschlag 3

Schiffe versenken

Was gibt es sonst noch so…

Was gibt es sonst noch so…

Kinderprogramm vom Team EC

https://www.youtube.com/watch?v=_nSR_UKBsPc

Spendenaktion für Bawaleshie/Ghana

https://www.youtube.com/watch?v=AQRrs6gPvTM