Zuhause-Jungschar
in der Woche vom 17. bis 23.06.2020

Anleitung zur Jungscharstunde 17.-23. Juni 2020

Aktion Vorschlag 1:

Zu Beginn Sport zum Aufwärmen mit den Grashoppers

 

Lieder zum Anhören und Mitsingen:

Über mir https://youtu.be/tudv9pvl0O4

Superstar https://youtu.be/Gb3RmbgINXA

 

Und noch mehr Jungschar-Hits gibt’s hier zu hören:

Spotify Playlist für Zuhause-JungscharApple Music Playlist für Zuhause-Jungschar

Kurzes Halli Hallo!

Hallo zusammen,

meine Güte, wir sind ja gerade echt mordsmäßig unterwegs! Eben waren wir noch in Philippi und heute schon in Athen. Na ja, der gute Paulus hat natürlich viel länger als nur eine Woche für diese Strecke gebraucht. Schau mal, da ist die Akropolis, und da ist der Pantheon. Achso, Du kannst ja gar nichts sehen… Schau dir mal das Bild ein bisschen weiter unten an. Diese Gebäude sind schon ganz schön runtergekommen, echte Ruinen eben. Die sind aber auch knalleralt… um die 2500 Jahre. Na gut, dann ist ja auch klar, dass die schon ziemlich runtergekommen sind.

Die waren auch schon zu Paulus Zeiten da… und auch da schon echt alt. Damals waren sie ungefähr 500 Jahre alt, für uns wäre das das tiefstes Mittelalter. Ich bin schon gespannt, was Paulus heute erlebt, du auch?

Lösungen aus der 12. Zuhause-Jungschar:

Hier kommen aber erstmal die Antworten auf unsere letzten Jungscharfragen.

 

  1. In welchem Land liegt die Stadt Philippi heute? Kennst du auch den Kontinent?

Philippi liegt wie Athen, unsere Stadt heute, in Griechenland… und Griechenland gehört zu Europa.

 

  1. Zu welcher Uhrzeit gibt es das Erdbeben?

In Apostelgeschichte 16, 25 steht: um Mitternacht, ein bisschen gruselig, oder?

 

  1. Was ist ein Missionar?

Ein Missionar ist mit einer bestimmten Mission unterwegs. Ein christlicher Missionar verbreitet seinen Glauben an den Gott der Bibel. In Markus 16,15 steht, dass Jesus seinen Jüngern sagt: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die rettende Botschaft.“ Ein Missionar heute geht irgendwohin in die Welt, lebt dort ganz normal, arbeitet auch oft in einem normalen Beruf und erzählt den Menschen von Jesus.

In der nächsten Woche lernst du hier in der Zuhause-Jungschar eine echte Missionarin kennen. Da darfst du schon mal gespannt sein.

 

Heute sind wir zu Besuch in Athen, das ist die heutige Hauptstadt Griechenlands.

Videos von der Kinderstundengäng

 

Link auf Youtube-Kanal: https://youtu.be/ONGIVhU805A

Der Text:

Apostelgeschichte 17, 16-34

 

Paulus in Athen

16 Während Paulus in Athen auf die beiden wartete, war er im Innersten empört, weil die Stadt voll von Götzenbildern war.  17 Er redete in der Synagoge zu den Juden und zu denen, die sich zur jüdischen Gemeinde hielten, und er sprach jeden Tag mit den Leuten, die er auf dem Marktplatz antraf.  18 Darunter waren auch Philosophen der epikureischen und stoischen Richtung, die mit ihm diskutierten. Einige von ihnen meinten: »Was will dieser Schwätzer eigentlich?« Andere sagten: »Er scheint irgendwelche fremden Götter zu verkünden.« Paulus hatte ihnen nämlich die Gute Nachricht von Jesus und der Auferstehung verkündet.  19 Sie nahmen ihn mit sich zum Areopag und wollten Näheres erfahren. »Uns interessiert deine Lehre«, sagten sie.  20 »Manches klingt sehr fremdartig und wir würden gerne genauer wissen, was es damit auf sich hat.«  21 Denn die Athener und die Fremden in Athen kennen keinen besseren Zeitvertreib, als stets das Allerneueste in Erfahrung zu bringen und es weiterzuerzählen.

 

Paulus spricht auf dem Areopag 

22 Paulus trat in die Mitte des Areopags und sagte: »Ihr Männer von Athen! Ich sehe, dass es euch mit der Religion sehr ernst ist.  23 Ich bin durch eure Stadt gegangen und habe mir eure heiligen Stätten angesehen. Dabei habe ich auch einen Altar entdeckt mit der Inschrift: ›Für einen unbekannten Gott‹. Was ihr da verehrt, ohne es zu kennen, das mache ich euch bekannt.  24 Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was darin lebt. Als Herr über Himmel und Erde wohnt er nicht in Tempeln, die ihm die Menschen gebaut haben.  25 Er ist auch nicht darauf angewiesen, von den Menschen versorgt zu werden; denn er selbst gibt ihnen das Leben und alles, was sie zum Leben brauchen.  26 Er hat aus einem einzigen Menschen die ganze Menschheit hervorgehen lassen, damit sie die Erde bewohnt. Für jedes Volk hat er im Voraus bestimmt, wie lange es bestehen und in welchen Grenzen es leben soll.  27 Und er hat gewollt, dass die Menschen ihn suchen, damit sie ihn vielleicht ertasten und finden könnten. Denn er ist ja jedem von uns ganz nahe.  28 Durch ihn leben wir doch, regen wir uns, sind wir! Oder wie es einige eurer Dichter ausgedrückt haben: ›Wir sind sogar von seiner Art.‹  29 Wenn wir Menschen aber von Gottes Art sind, dann dürfen wir nicht meinen, die Gottheit gleiche den Bildern aus Gold, Silber und Stein, die von Menschen mit ihrer Erfindungskraft und Kunstfertigkeit geschaffen wurden! 30 Nun, Gott ist bereit, mit Nachsicht über das hinwegzusehen, was ihr bisher aus reiner Unwissenheit getan habt. Jetzt aber fordert er alle Menschen überall auf, umzudenken und einen neuen Anfang zu machen.  31 Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er über die ganze Menschheit ein gerechtes Gericht halten will, und zwar durch den Mann, den er dazu bestimmt hat. Ihn hat er vor aller Welt dadurch ausgewiesen, dass er ihn vom Tod auferweckt hat.«

(aus: Gute Nachricht Bibel, revidierte Fassung, durchgesehene Ausgabe, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten.)

„Hallo Opa, glaubst du eigentlich an Gott?“ Das fragt Alina aus der Kinderstundengang ihren Opa. Und weißt du noch, was er ihr geantwortet hat? „Ja, natürlich glaube ich an Gott.“

„Ja, natürlich“, sagt Alinas Opa. Naja, wenn ich so überlege, finde ich es gar nicht so natürlich, dass jemand an Gott glaubt. Viele Menschen glauben ja auch nicht an Gott, an Jesus. Man kann ja an alles Mögliche glauben: An andere Götter zum Beispiel. So wie die Menschen aus der Geschichte, die Leute aus Athen, die Athener. Manche glauben auch, dass man immer wieder ein neues Leben beginnt. Mal als Fliege, mal als Pinguin, mal als Mensch. Und manche glauben, dass ihnen die Sterne oder andere Dinge Glück bringen.

Unsere Geschichte heute handelt davon, wie Paulus den Athenern vor 2000 Jahren erklärt hat, dass es nur einen Gott gibt. Weil der die Welt gemacht und sich alles ausgedacht hat.

Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, kann ich vielleicht doch verstehen, warum Alinas Opa natürlich an Gott glaubt. Paulus hatte den Leuten ja erklärt, dass Gott alles gemacht hat, damit die Leute nach ihm fragen. Und er will sich dann nicht verstecken. Und ich kann sagen, dass ich an Gott glauben kann, weil ich merke, dass er da ist.

Ich möchte dir kurz noch von einem anderen Opa erzählen. Ein Opa von mir hat ganz weit weg gewohnt. Als ich ein Kind war, mussten wir immer ganz lange mit dem Zug oder Auto fahren, bis wir da waren. Vielleicht kennst du das, dass man lange fahren muss, um jemanden zu besuchen. Da fährt man dann natürlich leider auch nicht so oft hin und die Zeit, die man dann zusammen hat, ist meistens ziemlich kurz.

Das coole bei Gott ist, dass er nicht weit weg ist. Das hat Paulus den Leuten auch erklärt. Für niemanden ist Gott ganz weit weg. Es gibt da einen Spruch, der heißt: Gott ist immer nur ein Gebet weit entfernt. Natürlich ist Gott auch da, wenn man gerade nicht betet. Aber der Spruch bedeutet: Immer und überall kann ich mit Gott reden. Weil er immer und überall da ist und Zeit für mich hat. Und der Spruch bedeutet auch: Immer und überall kann ich anfangen an ihn zu glauben und ein Kind von Gott werden. Egal, was ich vorher geglaubt habe.

Lernvers

 

(Die Bibel: Hoffnung für Alle® (Hope for All)© 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®)

Gebet

Hallo Jesus,

danke, dass Du kein Gott bist, der im Himmel oder einfach ganz weit weg ist. Danke, dass Du immer bei mir bist. Und, dass ich Dir wichtig bin. So wichtig, dass Du für mich gestorben und dann auch wieder auferstanden bist. Vielen Dank, dass Du wirklich immer Zeit für mich hast.

Hilf mir, Dich immer besser kennenzulernen.

Amen

Fragen zur Geschichte:

Und hier die neuen Jungscharfragen:

  1. Was ist das größte Hobby der Menschen in Athen gewesen?
  2. Was ist ein Philosoph?
  3. Wie fanden die Leute das, was Paulus ihnen über Jesus erzählt hat?

Viel Spaß beim Knobeln und Herausfinden!

Aktion

Vorschlag 1

… aufgewärmt habt ihr euch ja schon, oder?

Vorschlag 2

Rezept easy peasy Nudelsalat

Vorschlag 3

3-D-Karte mit Puzzleteilen

 

 

 

 

Für die 3-D-Karte haben wir euch extra kleine Tüten zusammengestellt, wo ihr alle vorgestellten Materialien drin findet. Vor unserem Vereinshaus steht vom 17.6.2020 (ab 17:00 Uhr) bis zum 24.6.2020 17:00 Uhr eine Kiste mit der Aufschrift „Zuhause-Jungschar“. Ihr dürft euch da während dieses Zeitraums jederzeit gerne eine Materialtüte herausnehmen und dann zu Hause mit Hilfe des Videos basteln. Seid fair und nehmt euch nur eine Tüte. Sollten sie nicht reichen, dann meldet euch gerne bei mir, siehe Kontakt unten!

 

Lösung vom Schätzspiel aus der 12. Zuhause-Jungschar von Salomé und Silas

Was gibt es sonst noch so…

Die Kleine Mädchenjungschar hat sich letzte Woche wieder das erste Mal getroffen und diesen Tanz einstudiert: