Zuhause-Jungschar
in der Woche vom 27.05. bis 03.06.2020

Anleitung zur Jungscharstunde 27. Mai bis 3. Juni 2020

Aktion Vorschlag 1:

Zu Beginn Sport zum Aufwärmen mit den Grashoppers

 

Kurzes Halli Hallo!

Hallo Ihr Lieben!

 

Herzlich willkommen zu unserer Zuhause Jungschar. Ich freue mich, dass Du dabei bist!

 

Nach einer langen Reise mit Josef, fangen wir heute eine neue Reise an. Wir dachten, wenn man schon nicht richtig verreisen kann, dann machen wir das eben in der Jungschar.

 

Unser Flugzeug fliegt mit uns heute nach Israel, genauer gesagt nach Jerusalem. In den nächsten Wochen bis zu den Sommerferien werden wir aber noch nach Syrien reisen, weiter nach Griechenland und über Malta nach Italien. Das könnte aufregend werden!

 

Manche von euch fragen sich sicherlich auch, wann es in den Gruppen weitergeht. Wir im Vereinshaus machen uns gerade ready dafür, dass wir uns wieder mit euch in kleinen Gruppen treffen können. Dafür nehmen wir uns aber noch etwas Zeit, um wirklich fit in Sachen Hygiene zu sein, damit wir uns alle auch sicher fühlen können. Wir wollen niemanden unnötig in Gefahr bringen.

In den nächsten Wochen bekommt ihr dann von euren Mitarbeitern Bescheid wie und wann wir starten. Sicherlich wird es aber erstmal noch anders laufen als wir es gewohnt sind. Damit wir aber nach wie vor verbunden sein können – egal ob persönlich oder online – werden wir bis zu den Sommerferien die Zuhause-Jungschar weitermachen.

 

Heute also reisen wir nach Jerusalem. Wir schreiben etwa das Jahr 33 nach Christi Geburt. Cool oder, unser Kalender orientiert sich an dem ersten Weihnachten. Alles was davor war heißt vor Christi Geburt und was danach kommt nach Christi Geburt. Wir sind also 2020 Jahre nach Christi Geburt. Wir müssen also quasi in die Zeitmaschine reisen und dann ca. 2000 Jahre zurückfliegen.

 

Am Sonntag ist Pfingsten und da wollen wir uns heute mal anschauen, was wir da eigentlich feiern, oder was vor so vielen Jahren denn Spannendes passiert ist, dass wir uns heute noch erinnern. Sei gespannt und schnall dich an…

 

Lösungen aus der 9. Zuhause-Jungschar:

Lösungen aus der 9. Zuhause-Jungschar

 

Nun kommen aber erst noch die Lösungen aus der letzten Jungschar. Das sind noch Fragen zu Josef:

 

  1. Was sagten seine Brüder zu ihm, als Josef ihnen von seinem Traum erzählte? (1. Mose 37)

Josefs Brüder schimpften und sagten: »Du willst wohl noch König werden und über uns herrschen?« Wegen seiner Träume und weil er sie so offen erzählte, hassten ihn seine Brüder noch mehr. (1.Mose 37:8)

 

  1. Wie viele Festgewänder (schöner Anzug für Feiern) schenkte Josef seinen Brüdern insgesamt? (1. Mose 45)

Josef hat insgesamt 11 Brüder, 10 von ihnen bekommen je ein Festgewand, Benjamin erhält 5 Festgewänder, macht zusammen 15 Festgewänder insgesamt.

 

  1. Was hatte Josefs Familie mit Goschen zu tun? (1. Mose 47)

 

Goschen ist ein Landstrich in Ägypten, in dem sich Josefs Familie ansiedeln darf. Der Pharao selbst sagt: „Lass sie im besten Teil des Landes wohnen; sie können in Goschen bleiben.“(1.Mo 47:6)

Info zur Landkarte

Schau dir mal die Karte an: In diesem Teil der Welt werden wir uns in den nächsten Zuhause Jungscharen bewegen. Erkennst du den Stiefel von Italien? Aber heute sind wir in Jerusalem. Kannst du es auf der Karte finden? Was es wohl mit der Taube auf sich hat?

 

Der Text: Apostelgeschichte 2, 1-36

An Pfingsten kommt der Heilige Geist

1 Als das Pfingstfest kam, waren wieder alle, die zu Jesus hielten, versammelt.  2 Plötzlich gab es ein mächtiges Rauschen, wie wenn ein Sturm vom Himmel herabweht. Das Rauschen erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.  3 Dann sahen sie etwas wie Feuer, das sich zerteilte, und auf jeden ließ sich eine Flammenzunge nieder.  4 Alle wurden vom Geist Gottes erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden, jeder und jede, wie es ihnen der Geist Gottes eingab.  5 Nun lebten in Jerusalem fromme Juden aus aller Welt, die sich hier niedergelassen hatten.  6 Als sie das mächtige Rauschen hörten, strömten sie alle zusammen. Sie waren ganz verwirrt, denn jeder hörte die Versammelten, die Apostel und die anderen, in seiner eigenen Sprache reden.  7 Außer sich vor Staunen riefen sie: »Die Leute, die da reden, sind doch alle aus Galiläa!  8 Wie kommt es, dass jeder von uns sie in seiner Muttersprache reden hört?  9 Wir kommen aus Persien, Medien und Elam, aus Mesopotamien, aus Judäa und Kappadozien, aus Pontus und aus der Provinz Asien,  10 aus Phrygien und Pamphylien, aus Ägypten, aus der Gegend von Zyrene in Libyen und sogar aus Rom.  11 Wir sind geborene Juden und Fremde, die sich der jüdischen Gemeinde angeschlossen haben, Insel- und Wüstenbewohner. Und wir alle hören sie in unserer eigenen Sprache die großen Taten Gottes verkünden!«  12 Erstaunt und ratlos fragten sie einander, was das bedeuten solle.  13 Andere machten sich darüber lustig und meinten: »Die Leute sind doch betrunken!«

 

Die Pfingstpredigt des Apostels Petrus 

14 Da stand Petrus auf und die elf anderen Apostel mit ihm, und er rief laut: »Ihr Juden aus aller Welt und alle Bewohner Jerusalems! Lasst euch erklären, was hier vorgeht; hört mich an!  15 Die Leute hier sind nicht betrunken, wie ihr meint; es ist ja erst neun Uhr früh.  16 Nein, hier geschieht, was Gott durch den Propheten Joël angekündigt hat:  17 ›Wenn die letzte Zeit anbricht, sagt Gott, dann gieße ich über alle Menschen meinen Geist aus. Männer und Frauen in Israel werden dann zu Propheten. Junge Leute haben Visionen und die Alten prophetische Träume.  18 Über alle, die mir dienen, Männer und Frauen, gieße ich zu jener Zeit meinen Geist aus und sie werden als Propheten reden.  19 Danach lasse ich erschreckende Zeichen erscheinen, unten auf der Erde und droben am Himmel: Menschen liegen erschlagen in ihrem Blut, Flammen und Rauchwolken steigen auf;  20 die Sonne verfinstert sich und der Mond wird blutrot. So kündigt sich der große Tag des Herrn an, dem niemand entrinnen kann.  21 Wer sich dann zum Herrn bekennt und seinen Namen anruft, wird gerettet.‹  22 Ihr Männer von Israel, hört, was ich euch zu sagen habe! Jesus von Nazaret wurde von Gott bestätigt durch die machtvollen und Staunen erregenden Wunder, die Gott durch ihn unter euch vollbracht hat; ihr wisst es selbst.  23 Den habt ihr durch Menschen, die das Gesetz Gottes nicht kennen, ans Kreuz schlagen und töten lassen. So hatte Gott es nach seinem Plan im Voraus bestimmt.  24 Und genau den hat Gott aus der Gewalt des Todes befreit und zum Leben erweckt; denn der Tod konnte ihn unmöglich gefangen halten.  25 Schon David hat von ihm gesprochen und ihn sagen lassen: ›Ich hatte den Herrn immer vor Augen. Er stand mir zur Seite, darum fühlte ich mich sicher.  26 Das erfüllte mein Herz mit Freude und ließ mich jubelnd singen. Selbst im Grab ruht mein Leib voll Hoffnung.  27 Ich bin gewiss: Du, Herr, lässt mich nicht bei den Toten; du gibst deinen treuen Diener nicht der Verwesung preis.  28 Du hast mir den Weg zum Leben gezeigt; in deiner Nähe werde ich froh und glücklich sein.‹  29 Liebe Brüder, ich darf ganz offen zu euch über unseren großen Vater David sprechen: Er starb und wurde begraben, und sein Grab ist noch heute bei uns zu sehen.  30 Aber er war ein Prophet, und Gott hatte ihm feierlich zugesagt, einer seiner Nachkommen werde auf Gottes Thron sitzen.  31 David sah also voraus, was Gott vorhatte, und seine Worte beziehen sich auf die Auferstehung des versprochenen Retters. Von diesem gilt, dass Gott ihn nicht bei den Toten ließ und sein Körper nicht der Verwesung anheim fiel.  32 Diesen Jesus also hat Gott vom Tod auferweckt; wir alle sind dafür Zeugen.  33 Er wurde zu dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite erhoben und erhielt von seinem Vater die versprochene Gabe, den Heiligen Geist, damit er ihn über uns ausgießt. Was ihr hier seht und hört, sind die Wirkungen dieses Geistes!  34 Nicht David ist ja in den Himmel aufgenommen worden; vielmehr sagt er selbst: ›Gott, der Herr, sagte zu meinem Herrn:  35 Setze dich an meine rechte Seite! Ich will dir deine Feinde unterwerfen, sie als Schemel unter deine Füße legen.‹  36 Alle Menschen in Israel sollen also an dem, was sie hier sehen und hören, mit Gewissheit erkennen: Gott hat diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht.«

 

 (aus: Gute Nachricht Bibel, revidierte Fassung, durchgesehene Ausgabe, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten.)

Versprochen ist versprochen. Überleg’ mal kurz: Wann hast du das zum letzten Mal gesagt? Vielleicht als dir jemand gesagt hat: „Wir gehen nachher noch ein Eis essen.“ Oder: „Wenn du deine Aufgaben jetzt schön machst, spielen wir nachher zusammen.“ Bestimmt hat irgendwann jemand auch von dir gewollt, dass du dein Versprechen hältst. Fällt dir ein, wann das schon mal so war?

Ein Versprechen bricht man nicht. Das ist so. Und bei Jesus ist das erst recht so!

Letzte Woche Donnerstag war … ja genau, Himmelfahrt. Dieser Feiertag erinnert daran, dass Jesus in einer Wolke vor den Augen der Jünger verschwunden ist. Vorher hatte er seinen Begleitern und Schülern, seinen Jüngern aber noch etwas versprochen. Er hatte gesagt, dass Gottes guter und heiliger Geist zu ihnen kommen würde und dann in ihnen sein wird. Eigentlich heißt das, dass ein Teil von Gott selbst in den Menschen sein wird, die an ihn glauben.

Und ein paar Tage später war es soweit. Gottes heiliger Geist ist tatsächlich zu den Jüngern gekommen. So wie Jesus es versprochen hatte. Davon erzählt die Geschichte in dieser Zuhause-Jungschar. Und wie, da muss ganz schön was losgewesen sein. Erst kam ein Rauschen wie von ein Sturm und dann tauchte über den Jüngern Feuer auf, dass dann wie einzelne Flammen über ihnen schwebte.

Und das war noch nicht alles. An dem Tag waren viele Leute aus anderen Ländern in der Stadt. Und alles, was die Jünger sagten, verstanden die Leute in ihrer Heimatsprache. Das war ein Wunder. Bei einem Wunder kann man sich natürlich auch wundern. Und gewundert haben sich die Leute, was da auf einmal los ist. Einer von den Jüngern, Petrus, hat dann erklärt, was da passiert ist. Er hat davon gesprochen, dass Jesus wirklich der Sohn von Gott ist, hat von Himmelfahrt erzählt und dass Jesus versprochen hatte, dass der Heilige Geist kommen wird.

Und so hat etwas angefangen, was Jesus auch noch gesagt hatte, das zu seinem Versprechen dazu gehört. Nämlich, dass die Jünger, die auch Apostel genannt werden, von Jesus erzählen. Wer er ist und was er getan hat. Zuerst in Jerusalem, wo sie gerade waren und dann in immer mehr Orten, immer weiter weg. Damit alle davon hören, wie sehr Gott die Menschen liebhat und anfangen, ihm zu vertrauen. Und was die Apostel dabei erlebt haben, das ist „die „abenteuerliche Mission“.

 

Ich finde das alles ziemlich cool. Dass Jesus nicht einfach in den Himmel weggegangen ist und seine Freunde allein gelassen hat. Er ist ja immer noch da, auch wenn er nicht zu sehen ist.

Und dass er den Heiligen Geist geschickt hat. Dadurch können wir ganz eng mit Gott verbunden sein. Wie mit einem guten Vater.

Wenn man nie von Gott gehört hat, ist es schwieriger an ihn zu glauben. Logisch. Und dann würde man ja voll was verpassen. Deshalb finde ich es prima, dass Jesus seine Leute losgeschickt hat. Damit alle Menschen hören können, wie gut er ist. Und irgendwann, lange Zeit nachdem die Apostel gelebt hatten, haben auch die Leute in Deutschland von Jesus gehört.

Lernvers

 

(Die Bibel: Hoffnung für Alle® (Hope for All)© 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®)

Gebet

Jesus,

danke, dass du mich liebhast. Danke, dass du bei mir bist und mich nicht allein lässt. So, wie du auch die Jünger, die Apostel nicht alleine gelassen hast. Du hast ihnen jemanden geschickt, der ihnen geholfen hat: den heiligen Geist. Danke, dass ich durch diesen Heiligen Geist ganz eng mit dir verbunden sein kann. Und danke, dass die Apostel allen von dir erzählt haben und dass ich heute noch von dir hören kann.

Ich möchte dich auch für die bitten, die nichts von dir hören wollen. Zeige ihnen, dass du es gut mit uns Menschen meinst. Pass bitte auf uns auf, wenn wir wieder mehr zur Schule gehen und Sport machen können. Und hilf bitte den Menschen, die Ärger dafür bekommen, wenn sie von dir erzählen.

Amen

Fragen zur Geschichte:

Fragen zur Geschichte:  

Hier kommen die ersten Jungscharfragen zur neuen Story. Bin gespannt, ob du alles schnell herausfinden kannst…

  1. Wo waren die Jünger, als das Rauschen zu hören und die Flammen zu sehen waren?
  2. Du hast bestimmt die Taube im Symbol für diese Zuhause-Jungschar bemerkt. Tauben sind nicht nur ein Symbol für Frieden, sondern auch für … ?
  3. Wie weit ist es von Jerusalem nach Damaskus?

 

 

Aktion

Vorschlag 1

… der war ja schon weiter oben zu sehen

 

 

Vorschlag 2

Heute eine echte Back-Herausforderung von Fine: Prinzregententorte

 

 

Vorschlag 3

Blending mit Doro

Hierfür brauchst Du zwei wasserbasierende Filzstifte (das sind die meisten) in einer Farbe in hell und dunkel, saugfähiges bzw. Papier und einen Pinsel mit Wasser.

 

Was gibt es sonst noch so…

 

action@home von der Kölner Stadtmission: https://youtu.be/Z7H_J9v8l7I

Kennst du schon die Bolzplatzhelden? Die Geschichten gibt es als CD, z.B.

Der geheimnisvolle Pokal – Die Bolzplatzhelden (1) von Christian Mörken