Zuhause-Jungschar
in der Woche vom 08.-14.04.2020

Anleitung zur Jungscharstunde 08. – 14. April 2020

Josef

Lieder zum Aufwärmen und Durchschütteln:

Vom Anfang bis zum Ende
Gewagte Liebe

Spotyfy Playlist für Zuhause-JungscharApple Music Playlist für Zuhause-Jungschar

Kurzes Halli Hallo!

Hey du! Ich begrüße dich ganz herzlich zur neuen Ausgabe der Zuhause-Jungschar. Hast du die ersten beiden Teile miterlebt?

Teil 1 unserer Zuhause-Jungschar.

Teil 2 unserer Zuhause-Jungschar.

Normalerweise gibt`s ja während der Ferien keine Jungschar, aber weil im Moment ja sowieso alles anders ist, gibt`s diese und natürlich auch nächste Woche wieder ein spannendes Jungscharprogramm. Wie geht`s dir denn mittlerweile?

Ich hoffe, es ist noch alles in Ordnung. Vielleicht bist du traurig, weil du die Ferien nicht nutzen kannst wie sonst oder weil vielleicht dein Urlaub ausgefallen ist. Das kann ich gut verstehen, ich wäre nämlich eigentlich auch in den Urlaub gefahren.

Schade auch, dass Ostern dieses Jahr nicht so gefeiert werden kann wie sonst. Dabei will uns Ostern an so was Wichtiges erinnern: Dass Jesus gestorben ist und von Gott wieder lebendig gemacht wurde, damit wir seine Kinder sein können.

Ich hoffe, dass dir die Jungschar nicht nur gefällt, sondern auch ein bisschen darüber hinweghilft, wenn du traurig bist. Kleiner Tipp am Rande: Es gibt auch noch mehr Jungschar, die man zurzeit online machen kann. Zum Beispiel von unseren Freunden vom CVJM Wittgenstein. Jungschar@home. Wenn du also noch mehr willst, guck da mal rein. Den Link dafür gibt`s unten ganz am Ende.

Tja und jetzt geht`s wieder um Josef. Für ihn lief`s ja auch ganz anders, als er es kannte. Weißt du noch? Er wurde von seinen Brüdern verkauft und kam als Sklave nach Ägypten. Ins Haus von Potifar, dem Chef der Leibwache des Pharaos…

Lösungen aus der 2. Zuhause-Jungschar:

Bevor du hörst, wie es Josef bei Potifar ging, kommen die Antworten auf die Jungscharfragen aus der letzten Woche:

 

  1. Wie heißt der Ort, an dem Josef seine Brüder findet?

Josef sollte seine Brüder bei Sichem finden. Der fremde Mann, den er dort traf, verriet ihm aber, dass sie nach Dotan weitergezogen waren. Dort fand er er sie auch. (1. Mose 37, 17)

 

  1. Welcher war Josefs ältester Bruder? (Tipp: Such mal in 1. Mose 35, Verse 23-26)

Josefs ältester Bruder hieß Ruben. (1. Mose 35, 23) Weißt du eigentlich, was Ruben bedeutet? Der Name heißt soviel wie: „Seht, ein Sohn“. Finde ich für einen Jungen ziemlich passend.

 

  1. Was macht ein Verwalter?

Ein Verwalter kümmert sich um etwas, das ihm nicht gehört. Er kann sich zum Beispiel um Häuser oder Geld von anderen kümmern. Er guckt, dass das Haus in Ordnung bleibt, ruft die Handwerker oder Putzkräfte. Oder er rechnet aus, wofür der Besitzer Geld braucht und was man mit dem restlichen Geld machen kann. Dabei darf er viel alleine entscheiden, als wenn es ihm gehören würde. Das heißt, der Besitzer muss großes Vertrauen zum Verwalter haben.

Wohin wird Josef verschleppt!

Er wird von den Kaufleuten von Kanaan nach Ägypten gebracht.

Der Text 1. Mose 39, 1-20

Josef bei Potifar. Konflikt mit dessen Frau

1 Josef war von den ismaëlitischen Kaufleuten nach Ägypten gebracht worden. Ein Mann namens Potifar, ein Hofbeamter des Pharaos, der Befehlshaber der königlichen Leibwache, kaufte ihn den Ismaëlitern ab.  2 Josef wurde in seinem Haus beschäftigt. Gott aber half ihm, sodass ihm alles glückte, was er tat.  3 Weil der Ägypter sah, dass Gott Josef beistand und ihm alles gelingen ließ,  4 fand Josef seine Gunst. Er machte ihn zu seinem persönlichen Diener, übergab ihm sogar die Aufsicht über sein Hauswesen und vertraute ihm die Verwaltung seines ganzen Besitzes an.  5 Von diesem Zeitpunkt an lag der Segen Gottes auf Potifar; Josef zuliebe ließ Gott im Haus und auf den Feldern alles gedeihen.  6 Sein Herr überließ Josef alles und kümmerte sich zu Hause um nichts mehr außer um sein eigenes Essen. Josef war ein ausnehmend schöner Mann.  7 So kam es, dass Potifars Frau ein Auge auf ihn warf. Eines Tages forderte sie ihn auf: »Komm mit mir ins Bett!«  8 Josef wies sie ab: »Mein Herr hat mir seinen ganzen Besitz anvertraut und kümmert sich selbst um nichts mehr in seinem Haus.  9 Er gilt hier nicht mehr als ich. Nichts hat er mir vorenthalten außer dich, seine Frau! Wie könnte ich da ein so großes Unrecht begehen und mich gegen Gott versündigen?«  10 Tag für Tag redete sie auf Josef ein, aber er gab ihr nicht nach.  11 Einmal hatte Josef im Haus zu tun; niemand von der Dienerschaft war gerade in der Nähe.  12 Da hielt sie ihn an seinem Gewand fest und sagte: »Komm jetzt mit ins Bett!« Er riss sich los und lief hinaus; das Gewand blieb in ihrer Hand zurück.  13 Als sie merkte, dass Josef fort war und sie sein Gewand in der Hand hielt,  14 rief sie die Dienerschaft herbei und sagte: »Seht euch das an! Mein Mann hat uns diesen Hebräer ins Haus gebracht, der nun seinen Mutwillen mit uns treibt. Er drang bei mir ein und wollte mit mir ins Bett. Da habe ich laut geschrien.  15 Und als er mich schreien hörte, ließ er sein Gewand neben mir liegen und rannte davon.«  16 Sie legte Josefs Gewand neben sich und wartete, bis ihr Mann nach Hause kam.  17 Auch zu ihm sagte sie: »Dein hebräischer Knecht, den du ins Haus gebracht hast, drang bei mir ein und wollte sein Spiel mit mir treiben;  18 und als ich laut zu schreien anfing, ließ er sein Gewand neben mir liegen und rannte davon.«  19 Als Potifar das hörte, packte ihn der Zorn. 20 Er ließ Josef festnehmen und in das königliche Gefängnis bringen. Josef war nun also im Gefängnis.

(aus: Gute Nachricht Bibel, revidierte Fassung, durchgesehene Ausgabe, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten.)

Josef hatte große Träume, wisst ihr noch? Seine ganze Familie verbeugte sich im Traum vor ihm. Er war ein Angeber, der Lieblingssohn von Jakob, der nicht viel arbeiten musste. Und jetzt? Jetzt wird er als Sklave verkauft. Nach einem langen Marsch mit den Händlern, die ihn von seinen Brüdern abgekauft haben, kommt er in Ägypten an. Auf einem Sklavenmarkt wird er verkauft. Als Sklave hat er nichts zu sagen, nur zu gehorchen. Er wird wie eine Kiste Wasser einfach verhökert. Das muss schlimm für ihn gewesen sein.

Sein neuer Herr heißt Potifar und ist der Befehlshaber der königlichen Leibwache des Pharao. Er ist ein reicher Mann mit einem großen Haushalt und vielen Sklaven.

Für Josef muss alles sehr ungewohnt sein, eine neue Sprache, andere Kleidung, neue Gerüche… Er muss jetzt richtig arbeiten – ohne Rechte und ohne jemanden, der sich wie sein Vater vor ihn stellt.

Ich finde Josef hier sehr beeindruckend: Er verzweifelt nicht. In der Bibel steht, dass Gott bei Josef war und ihm alles gelingen ließ. Er beginnt als ganz kleiner Sklave, aber Potifar merkt, dass es seit Josef im Haus ist, im Haus und sogar auf den Feldern alles viel besser funktioniert und wächst als zu der Zeit bevor Josef da war. Diesen Segen kann Potifar direkt mit Josef in Verbindung setzen. Josef lehnt sich gar nicht gegen seine neue Situation auf, er weiß, Gott lässt ihn nicht allein. Josef ist treu, erst im Kleinen. Dann befördert ihn Potifar und Josef wird sein ganz persönlicher Diener. Was für ein Aufstieg: Josef wird sogar zum Verwalter von Potifars ganzem Besitz. Josef beginnt klein und ist im Kleinen treu und jetzt ist er auch treu in dieser gehobenen Position. Potifar vertraut ihm voll und ganz. Was für eine Ehre. Josef findet sich in seiner neuen Welt zurecht. Und er hält an Gott fest.

Aber so glatt läuft es ja nicht weiter. Ausgerechnet Potifars Frau wirft ein Auge auf ihn. Das ist sehr heikel, denn Potifar vertraut ja Josef in allem. Immer wieder bedrängt sie ihn und sucht seine Nähe, aber er lässt das nicht zu. Er gibt ihr nicht nach. Das muss sie ziemlich ärgern, sie ist ja schließlich die Hausherrin und er nur ein Sklave. Sie lässt einfach nicht locker und wartet bis sich eine gute Gelegenheit bietet und sie mit ihm alleine im Haus ist. Wieder sucht sie seine Nähe und er weigert sich wieder, er will Gott und seinem Herren Potifar treu sein. Sie hält ihn fest und er reißt sich los, muss aber sein Gewand bei ihr zurücklassen. Potifars Frau ist in ihrem Stolz so sehr verletzt, dass sie ihn bei ihrem Mann anschwärzt. Kurzerhand dreht sie alles um und beschuldigt Josef, dass er sich an sie herangemacht hat. Eine dicke fette Lüge. Mit schwerwiegenden Folgen für Josef: er hatte sich doch gerade erst etwas erarbeitet und war bei seinem Herrn angesehen. Nun bleibt dem nichts anderes übrig und er lässt Josef ins Gefängnis werfen. Armer Josef! Ihr werdet beim nächsten Mal sehen, auch hier verzweifelt Josef nicht, egal was für Umstände es sind, er vertraut auf Gott.

Manchmal verstehen wir nicht, warum Dinge passieren, aber wir dürfen sicher sein, Gott lässt uns nicht allein. Auch jetzt, wo wir auf viele Dinge verzichten müssen, die uns vertraut sind, auf ein Familienfest an Ostern z.B. auf Ausflüge oder Treffen mit den Freunden. Gerade jetzt ist Gott bei uns. Wir dürfen ihm vertrauen… auch wenn die äußeren Umstände gerade blöd sind.

Und da ist noch etwas, an was mich diese Geschichte erinnert… vielleicht ja auch erinnern soll. Wisst ihr, wer noch völlig unschuldig festgenommen wurde und ins Gefängnis kam. Er ist sogar gestorben… ohne nur ein bisschen Schuld gehabt zu haben. Ich meine Jesus. Ja, Jesus ist ohne dass er auch nur irgendwas Falsches gemacht hätte, verraten und verkauft worden. Jesus hat das für mich und für dich gemacht. Er hat das gemacht, damit wir Menschen wieder eine Beziehung zu Gott haben können.

Deswegen feiern wir in dieser Woche erst Karfreitag und dann Ostern. Für uns Christen sind das die höchsten Feiertage. Wir erinnern uns daran, dass Jesus für uns gestorben und dann an Ostern wieder auferstanden ist. Gott wünscht sich eine Beziehung mit uns und Jesus hat dafür den Weg freigemacht.

Ich wünsche dir und deiner Familie, dass euch das ganz neu bewusst wird an diesem etwas besonderem Osterfest.

 

Nächste Woche hören wir weiter von Josef. Wie wird es ihm wohl im Gefängnis gehen?

Lernvers

 

(Die Bibel: Hoffnung für Alle® (Hope for All)© 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®)

Gebet

Hallo Jesus,

vielen Dank, dass ich von der Geschichte mit Josef lernen kann: Du bist bei mir, egal wie die Umstände sind oder ob ich mich danach fühle. Hilf mir doch, dass ich wie Josef nicht verzweifle, wenn um mich herum alles gerade komisch ist. Danke Jesus, dass wir diese Woche Ostern feiern dürfen, weil du für mich gestorben und wieder auferstanden bist. Hilf mir, dass ich neu verstehe, was das für mich bedeutet.

Danke, dass diese Woche Ferien sind und ich keine Hausaufgaben machen muss. Und wenn ich in dieser Woche Langeweile habe und mir die Decke auf den Kopf fällt, dann schenke mir doch coole Ideen, was ich noch so machen kann. Sei bei allen, die jetzt alleine sind und denen es nicht gutgeht. Wenn ich irgendjemanden etwas Gutes tun kann, dann erinnere mich an denjenigen.

Amen

Fragen zur Geschichte:

Und hier kommen die neuen Jungscharfragen! Die Auflösung gibt`s dann wieder in der nächsten Woche. Guckt nochmal in die Geschichte rein, sucht euch ein schlaues Buch oder fragt mal eure Eltern.

  1. Wer war Potifars Chef?
  2. Was bedeutet treu sein?
  3. Was macht ein Mundschenk?

Aktion

Vorschlag 1

Das Kreuzworträtsel kommt von Madlena. Die Lösung bekommt ihr nächste Woche…

Download Kreuzworträtsel Raetsel

Vorschlag 2

Rezept zum Nachbacken von Fine aus der großen Mädchenjungschar:

Käsekuchen

Vorschlag 3 kommt von Christiane:

Ein Ostergarten

Am Sonntag ist Ostern. Wir feiern, dass Jesus auferstanden ist. Hier siehst du einen Vorschlag, wie du das leere Grab  im Garten oder auf dem Balkon nachbauen kannst:

Stell einfach einen kleinen, stabilen Pappkarton umgekehrt auf den Boden und schneide die Vorderseite aus. Vielleicht hast du noch zwei kleine Bretter, mit denen du die Seitenwände verstärkst. Bedecke die kleine Höhle mit Erde, Moos und Steinen. Für die Kreuze bindest du kleine Stöcke zusammen. Vor die Öffnung legst du einen dicken Stein, den du am Sonntag dann wegschiebst. (Wenn du keinen passenden Stein findest, schneide ein Stück Pappe auf die passende Größe). Vielleicht hast du noch ein kleines LED-Licht, das du in die Grabhöhle stellen kannst.

Wenn du magst, schick uns ein Foto von deinem Ostergarten!

Vorschlag 4 kommt von Matthias von den Grashoppers:

Neue Herausforderung gefällig? Kids, nehmt euch einen Partner (Papa, Mama, Geschwister) und geht am Besten in den Garten. Benötigt werden einfach zwei Federball-Schläger und Federball: Versucht den Ball sooft es geht hin und her zu schlagen, ohne dass er den Boden berührt.

Wer mitmacht wird von mir (Matthias 😊) nach der Corona-Krise zum Eisessen eingeladen.

 

Einfach nur mitmachen = bekommt von mir ein Eis (1 Bällchen)

Wer 20 x den Federball hin und her schlägt = bekommt von mir ein Eis (2 Bällchen)

Wer 50 x und mehr den Federball hin und her schlägt = bekommt von mir ein Eis  (3 Bällchen)

Meldet euch bei Matthias direkt oder bei Doro (Kontakt siehe unten). Wir notieren euren Namen und dann gibt es hoffentlich bald eine Einladung in die Eisdiele!

 

Was gibt es sonst noch so…

Unter dieser Rubrik machen wir euch noch ein paar Vorschläge, was gegen Langeweile helfen könnte, interessante Internetseiten, Buch- und Hörbuchvorschläge. Außerdem machen wir euch aufmerksam auf kleine Läden hier aus Rechtenbach und erklären euch wie ihr bei ihnen trotz Corona einkaufen könnt.



Internetseiten, die ein paar coole Ideen gegen Langeweile haben…

http://jungschar-wittgenstein.de

www.zuhauseumzehn.de

www.geschwisterloewenstein.de


Hörspiele:

Die Bolzplatzhelden

Coole Abenteuergeschichten über Fußball, Freundschaft und den Glauben.

Die Galaxy-Kids


Auflösung der Rätsel der 2. Zuhause-Jungschar