Zuhause-Jungschar
in der Woche vom 01. – 07. Juli 2020

Anleitung zur Jungscharstunde 01.-07. Juli 2020

Aktion Vorschlag 1:

Zu Beginn Sport zum Aufwärmen mit den Grashoppers

Lieder zum Anhören und Mitsingen:

Der Herr segne Dich https://www.youtube.com/watch?v=shjIE3T82bE

Medley Einfach spitze https://www.youtube.com/watch?v=5Bn58Slx4dg

Und noch mehr Jungschar-Hits gibt’s hier zu hören:

Spotify Playlist für Zuhause-JungscharApple Music Playlist für Zuhause-Jungschar

Kurzes Halli Hallo!

Kurzes Halli Hallo!

Puh, es ist geschafft, wir sind am Ziel. Italien… Rom. Paulus ist endlich da, wo er hinwollte. Kennt ihr das? Man fiebert auf etwas Besonderes hin. Vielleicht freut ihr euch wahnsinnig auf die Ferien. Hey, ihr habt gerade die letzten Schultage, dann beginnen die Sommerferien.

Oder: Hast du vielleicht bald Geburtstag? Dann kann man nächtelang nicht schlafen. Ist aufgeregt, vielleicht hat man auch ein bisschen Sorge, ob alles so wird, wie man es sich vorstellt… Ich war als Kind vor meinem Geburtstag immer schrecklich aufgeregt. Dann kam auch immer noch meine Lieblingsoma zu Besuch und ich durfte mit ihr zusammen in Mamas großem Bett schlafen. Blöd war nur, dass meine Oma schrecklich laut geschnarcht hat, d.h. selbst wenn ich endlich eingeschlafen bin, bin ich immer wieder aufgewacht. Und dann war der große Tag endlich da!

Wir sind jedenfalls mit Paulus auch am Ziel: in Rom. Ich bin schon gespannt, was er dort erlebt. Ob alles so wird, wie er es sich vorgestellt hat.

Jetzt haben wir schon 15 Zuhause-Jungscharen online gestellt. Das hätten wir Anfang des Jahres auch nicht gedacht, dass plötzlich alles runtergefahren werden muss und wir uns auf ganz andere Art und Weise treffen müssen… Eigentlich gibt es in den Sommerferien ja immer eine Pause mit unseren CVJM-Gruppen. In diesem Jahr läuft aber ja sowieso alles anders, deshalb haben wir uns gedacht, dass wir euch auch in den Ferien an jedem Mittwoch ein kleines Ferienprogramm zusammenstellen. Unser Thema werden unauffällige Helden und Heldinnen der Bibel sein, mal sehen, ob ihr die schon kennt. Außerdem gibt es immer ein Sportvideo von den Grashoppers und ein Kreativvideo zum Nachbasteln. Also bleibt dran. Und dann hoffen wir sehr, dass wir nach den Ferien wieder alle Gruppen stattfinden lassen können. Die ersten treffen sich ja bereits. Wir informieren euch auf jeden Fall!

Aber jetzt geht es erstmal wieder um Paulus. Wo ist er nochmal…

Lösungen aus der 14. Zuhause-Jungschar:

Erstmal gibt es aber noch die Lösungen der letzten Zuhause-Jungschar-Fragen.

  1. Wie heißt die Hauptstadt von Malta?

Die Hauptstadt von Malta heißt Valetta.

 

  1. Welches Gerät nutzen Seefahrer zur Orientierung?

Ganz früher gab es eigentlich keine Geräte, um sich auf offener See zurechtzufinden. Die ersten Seefahrer orientierten sich an den Sternen (vor allem am hellen Polarstern) oder fuhren quasi immer auf Sicht entlang der Küsten und suchten dann markante Gebäude, Leuchttürme oder Felsformationen. Das war natürlich sehr gefährlich und schwierig. Erst viel später legte man richtige Karten an. Das bekannteste Gerät zur Navigation ist der Kompass. Das erste Mal schriftlich erwähnt wird der Kompass 1269.

 

  1. Warum hat Paulus das Recht, seine Sache vor den Kaiser in Rom zu verteidigen?

Als römischer Bürger hatte Paulus das Recht, sich auf den Kaiser zu berufen. Dieses Recht stammte noch aus einer früheren Zeit als es noch Volkstribune gab, die die höchste richterliche Instanz waren. Der Kaiser übernahm diese Richterfunktion von den Volkstribunen und sollte seine Bürger damit vor ungerechten Urteilen schützen.

Heute gibt es sowas ähnliches auch noch. Wenn ein Verurteilter mit seinem Urteil nicht einverstanden ist, kann er nochmal in Berufung gehen und dann kommt seine Sache nochmal vor ein höheres Gericht.

Heute sind wir zu Besuch in Rom.

Videos von der Kinderstundengäng

 

Link auf Youtube-Kanal: https://youtu.be/YLcCaXR1MJM

Der Text:

Apostelgeschichte 28, 11-31

Von Malta nach Rom

11Nach drei Monaten fuhren wir mit einem Schiff weiter, das in einem Hafen von Malta überwintert hatte. Es kam aus Alexandria und trug an seinem Bug als Schiffszeichen das Bild der Dioskuren. 12Wir kamen nach Syrakus, wo wir drei Tage blieben. 13Von dort ging es weiter nach Rhegion. Am Tag darauf kam Südwind auf und wir brauchten nur zwei Tage bis Puteoli. 14In der Stadt fanden wir Christen, die uns einluden, eine Woche bei ihnen zu bleiben. Und dann kamen wir nach Rom. 15Die Christen dort hatten von unserer Ankunft in Puteoli gehört und kamen uns bis Tres-Tabernae (Drei Tavernen) entgegen, einige sogar bis Forum Appii (Appiusmarkt). Als Paulus sie sah, dankte er Gott und wurde voller Zuversicht.

 

Paulus in Rom. Begegnung mit den Juden der Stadt

 

16In Rom bekam Paulus die Erlaubnis, sich eine Privatunterkunft zu suchen. Er hatte nur einen Soldaten als Wache. 17Nach drei Tagen lud er die führenden Juden der Stadt ein. Als sie alle versammelt waren, sagte er: »Liebe Brüder! Obwohl ich nichts gegen unser Volk oder das Gesetz unserer Vorfahren getan habe, wurde ich in Jerusalem festgenommen und an die Römer ausgeliefert. 18Die Römer haben mich verhört und wollten mich freilassen, weil sie keinen Grund fanden, mich zum Tod zu verurteilen. 19Doch weil die Juden dagegen protestierten, blieb mir nur der Ausweg, an den Kaiser zu appellieren. Ich hatte dabei aber nicht die Absicht, mein Volk anzuklagen. 20Das wollte ich euch sagen und darum habe ich euch hergebeten. Ich bin gefangen, weil ich das verkünde, worauf ganz Israel hofft.« 21Sie antworteten ihm: »Uns hat niemand aus Judäa über dich geschrieben; es ist auch kein Bruder gekommen, der uns offiziell oder privat etwas Belastendes über dich mitgeteilt hätte. 22Wir würden aber gern deine Ansichten hören, denn wir haben erfahren, dass die Glaubensrichtung, zu der du gehörst, überall auf Widerspruch stößt.« 23So verabredeten sie sich für ein andermal. Am festgesetzten Tag kamen noch mehr von ihnen zu Paulus in seine Unterkunft. Er erklärte und bezeugte ihnen, dass Gott angefangen hat, seine Herrschaft aufzurichten. Er wies sie auf die Ankündigungen im Gesetz Moses und in den Schriften der Propheten hin, um sie für Jesus zu gewinnen – den ganzen Tag über, vom Morgen bis zum Abend. 24Die einen ließen sich von seinen Worten überzeugen, die andern schenkten ihm keinen Glauben. 25Sie konnten sich darüber nicht einig werden und so gingen sie weg. Paulus sagte noch zu ihnen: »Ich sehe, es ist wahr, was der Heilige Geist durch den Propheten Jesaja zu euren Vorfahren gesagt hat: 26›Geh zu diesem Volk und sage: Hört nur zu, ihr versteht doch nichts; seht hin, so viel ihr wollt, ihr erkennt doch nichts! 27Denn dieses Volk ist im Innersten verstockt. Sie halten sich die Ohren zu und schließen die Augen, damit sie nur ja nicht sehen, hören und begreifen, sagt Gott. Sonst würden sie zu mir umkehren und ich könnte sie heilen.‹« 28Paulus fügte hinzu: »Ich muss euch sagen, Gott hat dieses Heil jetzt den anderen Völkern angeboten. Und die werden hören!«

 

Paulus verkündet die Botschaft Gottes ungehindert in der Hauptstadt der Welt

 

30Volle zwei Jahre lang blieb Paulus in seiner Mietwohnung und konnte dort alle empfangen, die ihn aufsuchen wollten. 31Ihnen allen verkündete er, wie Gott jetzt seine Herrschaft aufrichtet, und lehrte sie alles über Jesus Christus, den Herrn – frei und offen und völlig ungehindert.

(aus: Gute Nachricht Bibel, revidierte Fassung, durchgesehene Ausgabe, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten.)

 

 

Es kommt uns vielleicht so vor, als wenn es alles schon ganz lange her ist. Aber eigentlich ist es nur ein paar Wochen her, dass keine Schule war und dass man am besten zuhause bleiben sollte. Und das kann dann auch schon mal langweilig werden. Und vielleicht kennst du es sogar, Hausarrest zu haben. Also nicht raus zu dürfen, weil du etwas angestellt hast.

Paulus war in Rom angekommen, aber er war nicht frei. Er war im Hausarrest. Er hatte eine Wohnung, wurde aber bewacht und durfte nicht raus. Das gibt es übrigens auch heute noch. Dass Leute nicht richtig ins Gefängnis kommen, sondern dazu verurteilt werden, zuhause zu bleiben. Für ein paar Tage wäre das vielleicht nicht schlimm, aber nach kurzer Zeit ist das doch unangenehm.

Paulus war 2 Jahre lang im Hausarrest… Wenn du die letzten Zuhause-Jungscharen mitgemacht hast, weißt du ja schon, dass Paulus nicht so leicht kleinzukriegen war. Er war sehr mutig und war sich immer sicher, dass Gott bei ihm ist und ihn nicht im Stich lässt.

Deshalb konnte er Gott immer loben, also Gott sagen, wie toll er ist. Und deshalb hat er nicht damit aufgehört, was seine Aufgabe war. Vielleicht kannst du dich noch daran erinnern: Er war ein Apostel. Das klingt schon so ähnlich wie Post. Apostel hatten den Auftrag, dass alle Menschen auf der ganzen Welt eine Nachricht erhalten. Eine gute Nachricht, DIE gute Nachricht.

Kennst du die gute Nachricht? Jesus hat die Menschen so sehr lieb, dass er selbst ein Mensch geworden ist. Und für die Fehler von allen Menschen wurde er gekreuzigt. Weil Gott ihn aber wieder lebendig gemacht hat, kann jeder ein Kind Gottes werden und das für immer! Und das ist so eine gute Nachricht, weil wir sonst eben nicht Gottes Kinder sein könnten. Und Gott hat uns doch so gern bei sich, weil er uns ja gemacht hat. Und weil er uns über alles liebt.

Es war Paulus so wichtig, das weiterzuerzählen, dass er es auch im Hausarrest gemacht hat. Er konnte nicht mehr draußen von Jesus erzählen. Aber er durfte Besuch bekommen. Und dann hat er halt zuhause von Jesus erzählt.

Wir haben Paulus in den letzten Wochen auf seinen abenteuerlichen Reisen begleitet. Die Geschichte über die Apostel – der Abschnitt in der Bibel heißt ja „Apostelgeschichte“- hört an der Stelle auf, an der Paulus in Rom im Hausarrest war. Also hier.

Aber auch heute noch erzählen Menschen von ihrem Glauben an Jesus weiter. Das ist noch genauso wichtig wie früher und die Nachricht ist auch immer noch genauso gut. Manche, so wie Ina, die du gleich im Video sehen kannst, machen das in anderen Ländern. Und manche erzählen einfach ihren Freunden von dem tollen und guten Gott. Vielleicht hast du das auch schonmal gemacht. Oder sie dahin eingeladen, wo sie von Jesus hören können. Zum Beispiel in der Jungschar.

Du kannst es auch einfach mal ausprobieren. Vielleicht erlebst du, wie Paulus, auch ein Abenteuer.

 

Lernvers

 

(Die Bibel: Hoffnung für Alle® (Hope for All)© 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®)

Gebet

Jesus, wenn du Paulus und die anderen Apostel nicht losgeschickt hättest, hätte ich hier wahrscheinlich nie etwas von dir gehört. Danke, dass sie die gute Nachricht weitererzählt haben. Die Nachricht davon, dass du mich liebhast und dass ich Gottes Kind sein kann. Danke, dass du bei ihnen warst und sie nicht aufgegeben haben, wenn es sehr schwer war.

Ich bitte dich, dass auch heute noch vielen Menschen von dir erzählt wird. Und dass viele Menschen dich kennen lernen. Hilf auch mir, anderen von dir zu erzählen und sie einzuladen. Gib mir Mut dazu und hilf mir, gut erklären zu können.

Danke, dass du damals bei Paulus warst und jetzt bei mir bist. Heute, diese Woche und auch in den Sommerferien.

Amen

Besuch aus Afrika

In der vergangenen Woche hatten wir Besuch von unserer Missionarin Ina aus Burundi. Malena hat sich nach der Mädchenjungschar nochmal mit ihr getroffen und ihr ein paar Fragen gestellt. Hier kommst du zum Video. Und weiter unten hat Ina für uns einen Rezeptvorschlag: ein afrikanisches Brot…

 

 

Link zum Anschauen: https://youtu.be/oZ8p6jeeiLY

Aktion

Vorschlag 1

… aufgewärmt habt ihr euch ja schon, oder?

Vorschlag 2

Afrikanisches Fladenbrot Chapati von Ina

Vorschlag 3

Das große Paulus-Kreuzworträtsel

(zum Vergrößern oder zum Ausdrucken bitte anklicken)

 

P.S. Die Auflösung findest Du ganz am Ende dieser Seite. Aber nicht schummeln……
Erst bitte das Rätsel selber ausfüllen oder jemanden fragen, der Dir dabei hilft.
Und dann erst die Auflösung anschauen, ob alles richtig ist :-)

Was gibt es sonst noch so…

CVJM-Spendenaktion für Bawaleshie/Ghana

https://www.youtube.com/watch?v=AQRrs6gPvTM

 

Und hier ist jetzt die Auflösung vom großen Paulus-Rätsel.

Na, alles richtig gelöst?

SUPER!